Wächter des Tages

5 10 2007

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Mit seinem Fantasy-Epos Wächter der Nacht hatte Sergej Lukianenko nicht nur ein ebenso dunkles wie rätselhaftes Bild seiner Heimat Russland — namentlich von Moskau — gezeichnet, sondern auch auf überaus fulminante Art und Weise seine Wächter-Trilogie eröffnet. Ein Kunstgriff war, den Kampf der rivalisierenden Magier Sebulon und Geser immer in der Schwebe zu halten, sodass eine stetig wachsende Fangemeinde den zweiten Teil kaum erwarten konnte. Mit Wächter des Tages nun liegt dieser zweite Teil endlich vor. Er ist ebenso atmosphärisch dicht geschrieben und spannend komponiert wie sein Vorläufer, auch wenn es durch den ständigen Wechsel der Erzählperspektive — anders als im ersten Band — nahezu unmöglich ist, sich mit einer der Figuren zu identifizieren. Wie schon bei Wächter der Nacht ist auch bei Wächter des Tages das Ende offen





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5 10 2007

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